Die Waisenbrücke

Bildquelle: Historischer Blick von der Waisenbrücke auf die Fischerinsel mit dem Inselspeicher, Architekturmuseum der TU Berlin

Auf der Seite zur Waisenbrücke unterstützen wir den Aufruf der ALLIANZ NEUE WAISENBRÜCKE

Neue Waisenbrücke – Berlins historische Quartiere wieder verbinden

Brückentag am 14. Mai im Video!

Am symbolisch gewählten „Brückentag“ zwischen Christi Himmelfahrt und dem Wochenende fanden online und vor Ort vielfältige Aktionen statt, um auf die fehlende Waisenbrücke aufmerksam zu machen.

Das Video zeigt Impressionen und Stimmen zum Brückentag und zum Siegerentwurf des Ideenwettbewerbs.

YouTube-Video zum Brückentag

Aufruf der Allianz Neue Waisenbrücke

Seit Jahrzehnten fehlt mit der Waisenbrücke einer der ältesten Spree-Übergänge Berlins. Bis heute klafft im Stadtkern diese schmerzliche Lücke für Menschen, die sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewegen. Nur eine neue Waisenbrücke stellt die natürliche Verbindung der historischen Quartiere beiderseits der Spree wieder her – für eine nachhaltige Entwicklung von Berlins alter Mitte.

Die Allianz fordert vom Senat den Bau einer neuen Waisenbrücke
bis zum Jahr 2025

Eine neue Waisenbrücke an alter Stelle ist ein Beitrag zur Verkehrswende, der ein Mehr an Aufenthaltsqualität und lebendiger Urbanität für Berlin und seine Besucherinnen und Besucher bietet. Klosterviertel, Köllnischer Park, Historischer Hafen, Luisenstadt und Nikolaiviertel – sie alle profitieren von einer neuen Waisenbrücke. Eine Spreequerung nur für den Fuß- und Fahrradverkehr in der Qualität eines neuen Wahrzeichens ist ein Gewinn für die ganze Stadt.

Die neue Waisenbrücke gibt der alten Mitte das natürliche und menschliche Maß zurück, das Mühlendammbrücke und Jannowitzbrücke nicht bieten können. Sie wird neue Verbindungen und attraktive Perspektiven eröffnen: auch für die historischen und die neuen Kulturstandorte, für die Museen beiderseits der Spree sowie für einen durchgehenden Spreeuferweg von Köpenick bis Spandau.

Finanzierung gesichert, Zeit zum Handeln

Die Errichtung der neuen Waisenbrücke ist bereits im Planwerk Innenstadt von 1999 vorgesehen und seit 2011 Sanierungsziel für die Nördliche Luisenstadt. Damit ist die Beteiligung der Öffentlichkeit an der Umsetzung vorgeschrieben.

Fördermittel von rund 11 Millionen Euro stehen für den Brückenbau bereit und drohen zu verfallen. Und sogar die alten Brückenlager sind an den Ufern noch vorhanden. Es ist Zeit zu handeln.

Unterstützen auch Sie die Forderung an den Senat zum Bau einer neuen Waisenbrücke bis 2025!


Die Allianz neue Waisenbrücke wird von einem breiten Bündnis getragen, u. a. von:

Betroffenenvertretung im Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt

Bürgerforum Berlin e.V.

Bürgerverein Luisenstadt e. V.

BUND Berlin e. V.

Changing Cities e. V.

Historischer Hafen Berlin / Berlin-Brandenburgische Schifffahrtsgesellschaft e. V.

Stiftung Stadtmuseum Berlin

Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin e. V.

VisitBerlin unterstützt aus fachlicher Sicht das Vorhaben der Allianz

Weitere Institutionen, Vereine, Initiativen etc. sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen.

Kontaktmöglichkeiten in der PDF-Version (siehe Download-Link)

Die historische Waisenbrücke

Die Stadt Berlin errichtete 1892-94 an einer der wichtigsten innerstädtischen Verkehrsverbindungen eine steinerne Brücke anstelle der hölzernen Vorgängerbauten. Diese Waisenbrücke war bis zu ihrem Abriss 1961 eine der prächtigsten Berliner Stadtbrücken.

An prominenter Stelle im Zentrum Berlins verband sie das lebendige Klosterviertel mit der sich rasant entwickelnden Nördlichen Luisenstadt. Neubauten wie das 1908 eröffnete Märkische Museum bildeten mit der Brücke ein stadträumliches Ensemble.

Durch ihren Abriss wurde eine über Jahrhunderte gewachsene Verkehrsverbindung unterbrochen.

Mehr zur Geschichte der Waisenbrücke auf den Seiten des Stadtmuseums:
https://www.stadtmuseum.de/objekte-und-geschichten/waisenbruecke [Link öffnet in neuem Fenster]

Waisenbrücke über die Spree und Märkisches Museum am Märkischen Platz © Stadtmuseum Berlin, Foto Max Missmann

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